Weniger als gedacht ...

Sie war über Jahrzehnte des Deutschen liebstes Kind der Altersvorsorge: die Lebensversicherung. Vor allem die mit einem Garantiezins ausgestatteten Kapitallebens- und Rentenversicherungen verkauften sich äußerst erfolgreich. Denn neben einem Zins von bis zu 4 Prozent gab es viele Jahre lang noch ein Sahnehäubchen oben drauf, die so genannte Überschussbeteiligung. Und am Ende häufig noch einen Schlussbonus. Damit haben die meisten Versicherten bei Abschluss ihrer Police gerechnet. Denn obwohl es eine nicht garantierte Leistung war, haben sie darauf gesetzt, dass es am Ende zur Auszahlung dieser ursprünglich prognostizierten Ablaufleistung kommen wird.

Wachsende Unzufriedenheit bei Versicherten

Die heutigen Wertmitteilungen der Verträge sagen mittlerweile etwas ganz anderes. Die voraussichtliche Auszahlung hat sich deutlich reduziert, da die Niedrigzinsphase den Lebensversicherern stark zusetzt. Sie sind nicht mehr in der Lage, über den Garantiezins hinaus eine hohe laufende Verzinsung oder Schlussüberschüsse zu zahlen. Entsprechend wächst die Unzufriedenheit unter den Versicherungsnehmern, denn das Geld ist in vielen Fällen bereits eingeplant, sei es als Bestandteil des Ruhestandsgelds, für eine anstehende Hausrenovierung oder den lang gehegten Wunsch einer Weltreise.

Vorsicht vor verlustreicher Kündigung

Die sinkende Rendite der Verträge ist ein Grund, dass häufig vorzeitig gekündigt wird. In 2016 lag laut Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) die Auszahlungssumme stornierter Policen bei immerhin 12,4 Milliarden Euro. Vielen Versicherten sind Alternativen zur Kündigung unbekannt, wodurch sie Geld und Versicherungsleistungen verlieren, wie beispielsweise den Todesfallschutz.

Lebensversicherung verkaufen statt kündigen

Generell sollte die vorzeitige Aufgabe einer Lebensversicherung bei allem Ärger über die schwindende Rendite gut überlegt sein. Wer aber meint, dass er das Geld lieber anderweitig anlegen will, wie beispielsweise in eine Immobilie oder in einen Aktienfonds, der sollte die Police besser am Zweitmarkt für Lebensversicherungen verkaufen statt sie zu kündigen.

Diese Möglichkeit gibt es in Deutschland seit bald 20 Jahren und geht heutzutage einfacher denn je. Auf unserer Website kann in wenigen Minuten online ein Kaufpreisangebot generiert werden, oder aber ein individuelles Angebot beantragt werden. Beides ist für Sie als Kunden kostenfrei und völlig unverbindlich.  Es liegt in der Regel 2 bis 3 Prozent über dem aktuellen Rückkaufswert. Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen das Angebot annehmen, erhalten Sie in 3 bis 4 Wochen die Auszahlung – in der Regel schneller als bei der Kündigung beim Versicherer. Zudem bleibt ein beitragsfreier, reduzierter Todesfallschutz, eine Leistung, die bei Kündigung komplett entfällt.

Die Winninger AG kauft unabhängig vom Versicherungsunternehmen nahezu alle Kapitallebens- und -Rentenversicherungen, die folgende Kriterien erfüllen: einen Mindestrückkaufswert von 10.000 Euro und eine Mindestrestlaufzeit von drei Jahren – bei größeren Verträgen prüft Winninger den Ankauf auch bei kürzeren Restlaufzeiten. Nur Direktversicherungen, fondsgebundene Lebensversicherungen sowie Riester- oder Rürup-Verträge können leider nicht angenommen werden.

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